Leg bitte die Waffen nieder…

Ich höre entweder die eine Seite schreien: Nieder mit dem Staat, Covid gibt es nicht und auf der anderen Seite: Es ist das schlimmste Virus unseres Menschseins und du bist ein Mörder weil du diese Maske nicht trägst. Ich stehe auf keiner dieser Seiten.

Wenn eine Gesellschaft beginnt sich so dermaßen zu spalten wie es gerade bei uns passiert, kann es schon mal Sinn machen, das bisher genährte Weltbild zu hinterfragen. Es scheint ja fast so, als wenn es zwischen diese Läger keine Brücke geben könnte und doch fühle ich als Beobachterin, dass wir eine Gemeinsamkeit haben.

Unter all unseren Worten, Handlungen, Beschimpfungen und Beleidigungen, liegen (bewusst und unbewusst) unsere Ängste. Die Angst zu sterben. Die Angst die Liebsten zu verlieren. Die Angst die Existenz zu verlieren, wenn noch ein Lock-Down kommt. Die Angst die Kontrolle zu verlieren. Die Angst vor dem Unbekannten.

Doch statt uns diese Ängste mutig anzuschauen und dieses Gefühl in UNS zu sehen, ballern wir auf andere los, die im Grunde mit der gleichen Angst, auf eine andere Art und Weise, hadern. So ballern wir von ein Lager ins Nächste und die Ursache bleibt bestehen..

Unser Leben und unsere Welt sind so unsicher geworden, dass wir nicht mehr wissen, was morgen sein könnte und ich verstehe absolut, wie beängstigend das ist. Ich verstehe, dass uns diese Ohnmacht vollkommen lähmen kann und wir, wie verängstigte Tiere in alle Richtung rennen. Bitte.

HALTE INNE!WIR WOLLEN ALLE LEBEN! WIR WOLLEN ALLE FRIEDEN!

Leg die Waffen nieder. ATME.

NIEMAND kann dir Sicherheit geben. NIEMAND kann für dich sorgen. Es gibt keinen anderen Weg, als diese Sicherheit in dir zu finden. Die Erwartung, von anderen die Sicherheit zu bekommen, macht dich dein Leben lang zum Opfer und löst automatisch wiederkehrende Unsicherheit aus. Glaubst du wirklich, dass es einen Menschen gibt, der willentlich andere Menschen schaden möchte? Wir sind hier nicht in einem Thriller. Wir sind deine Nachbarn, deine Kunden, deine Freunde, mit denen du gestern noch geredet hast. Wann haben wir so dermaßen das Vertrauen ineinander verloren?

Statt über Masken, sollten wir uns vielleicht lieber, über die Themen unterhalten, die wir eigentlich für uns behalten.. z.B. über die Angst vor dem Tod? Oder ist es die Angst vor dem Leben?

Über dieses unheimliche und beängstigende Gefühl, noch lange nicht alles gelebt zu haben, was wir leben wollten und dass es UNMÖGLICH ist, dass jetzt schon alles vorbei sein sollte. Die Bucket-Liste ist noch unberührt und nein, auf keinen Fall.

Niemals. Über die Ängste unseren Status und unsere finanzielle Sicherheit zu verlieren? Über die Ängste krank zu werden und nicht mehr für unsere Kinder sorgen zu können? Über die Ängste bedroht und misshandelt zu werden, weil man anders denkt?

Statt Schuldzuweisungen, sollten wir uns lieber darüber unterhalten, wie wir lernen können mit diesen Ängsten umzugehen und wie wir lernen können eine innere Sicherheit aufzubauen, die nicht von äußeren Einflüssen abhängig ist.

Diese Räume werden entstehen, wenn wir ALLE anerkennen können, das Angst in unseren Systemen gerade massiv mitschwingt. Wenn wir voll und ganz akzeptieren können, dass wir die Hosen voll haben. Wenn nicht wegen Covid, dann wegen den beginnenden Ausschreitungen gegen Andersdenkende.

Ich kann für mich nicht sagen, dass ich ängstlicher Mensch bin. Ich fühle Vertrauen, in die perfekte Präzision des Lebens. Und ich fühle trotzdem auch Besorgnis. In meinem Fall nicht wegen dem Virus, sondern wegen unserem Umgang miteinander. Und in dieser Besorgnis sind wir wahrscheinlich alle vereint?

Jetzt können wir beginnen miteinander zu reden, uns zu verstehen, zu zu hören und eine für ALLE praktikable Lösung zu finden.

Es gibt kein ENTWEDER, ODER. 💥

Es gibt vielmehr ein SOWOHL ALS AUCH und mehr.

1. NEIN. Die Menschen die keine Masken tragen, sind keine Mörder!
2. NEIN. Die Menschen die eine Maske tragen, sind NICHT die Lemminge.
3. JA. Corona gibt es.
4. JA. Wir brauchen eine gesellschaftliche Reform.

💥LASSEN WIR jeden durch die Welt gehen, wie sie/er gerade durch die Welt gehen möchte/kann!

Warten wir nicht darauf, dass irgendjemand uns retten wird. Niemand wird kommen. Echt nicht. DOCH… Ich glaube total an uns. Wir werden DIES und ALLES Zukünftige hinbekommen. Wir werden uns die Welt erschaffen, die UNSERER Gesundheit DIENT! Auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.

UND WIR werden bei uns SELBST beginnen.

💥 Vernetzt💥 Organisiert 💥 GEMEINSAM! Der Wandel ist da. Bääms. 💥

Stop hating. Start Living.